VITA



Ich absolvierte ein Gesangsstudium an der Folkwang-Hochschule in Essen. Meine Engagements im lyrisch-jugendlichen Sopranfach führen mich an verschiedene Bühnen in Nord-Rhein-Westfalen, in die Schweiz und die Niederlande. Meine 10-jährige Zugehörigkeit zum Bayreuther Festspielchor bescherten mir auch Gastspiele in Japan und waren eine große Bereicherung meiner sängerischen und künstlerischen Erfahrungen und gaben mir gleichzeitig wichtige Impulse für die Arbeit als Stimmbildnerin und Gesangslehrerin.

Ich wählte mir Tübingen zu meinem neuen festen Wohnsitz aus und bekam Kontakt zur Camerata vocalis und dem damaligen UMD Dr. A. Sumski, später dann auch zu Tobias Hiller. Mehrere Jahre betreute ich die CamerataVocalis stimmbildnerisch. A. Sumski verpflichtete mich für verschiedene Projekte als Solistin, so u.a. für die Partie der Hanne im Oratorium „Die Jahreszeiten“ von Haydn und im Rahmen einer Richard Wagner-Studie zu „Tristan und Isolde“ für die musikalische Realisation der „Wesendonk-Lieder“ im Festsaal der Universtität Tübingen.

1991 trat ich dem Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen bei, deren Mitglied ich bis heute bin. Bei den jährlich stattfindenden Kongressen erfahre ich die neuesten Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Stimmphysiologie, erlebe in Meisterklassen interessante und z.T. auch neue Herangehensweisen an die Gesangsstimme und deren Herausforderungen im heutigen Musikbetrieb. Auf dem Gebiet der Stimmtherapie bin ich daher in der Lage meine Kenntnisse an Patienten von niedergelassenen HNO-Ärzten und Phoniatern weiterzugeben.